Morgenröte - Botschaften

62. Gleichnis vom Reh, das verloren war und nun gerettet ist

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23. Januar 2012; № 62

Jesus spricht:
Der Nebel legte sich nieder auf das Feld.
Die Blume erstickte.
Der Halm im Wind zerbrach.
Der Stein zerschellte.
Die Erde versank.
Stille! – Stille!

Der Vogel hielt inne.
Die Uhr stand still.
Das Rauschen der Wälder versank im Meere.
Die Augen, die Ohren versanken im Schmerzenslager.
Die Hände, die Füße versanken im Wasser der Hilflosigkeit.
Das Herz, die Seele schauten das Wunder der Liebe.
Stille! – Stille!

Man hörte den Klang der Propheten.
Man spürte den Atem der Liebe.
Man ging mit den Augen zu den Sternen.
Man hielt die Hände, gefüllt.
Man bewegte das Leben im Innern.
Stille! – Stille!

Das Herz – Die Seele – Vereinigung der Erkenntnis!
Das Herz – Die Seele – Erniedrigung des Lebens!
Das Herz – Die Seele – Erleichterung durch Wahrheit!

Wer sich erniedrigt, wird empor getragen durch Erkenntnis.
Wer sich hingibt, wird fortgetragen in der Wahrheit.

Wer liebt, im Augenblick der Reue durch Wahrheit,
wird die Liebe verspüren, die wahre Liebe, Jesus Christus selbst, der Ich bin!

Das REH,
es lag im Dickicht versteckt, denn der graue Schleier bedeckte das Fell
und es zog in die Einsamkeit und merkte es nicht.
Der MOND, er flüsterte leise; das REH, es hörte nichts.

Die Füße versanken im Schilf, man konnte das REH nicht mehr sehen
Der Schleier bedeckte den Körper, das REH konnte nicht mehr stehen

So ging Mein REH langsam unter;
Mein REH – mit mir war es munter.

Ich nahm MEINE Hand und zog es empor,
bevor sein Herze ganz erfror

Und legte es an MEIN Herz:
Das REH vergas seinen Schmerz.

Ich zog es mit Liebe hin und her,
da war es dem Reh gar nicht schwer

Aus der Einsamkeit zu erwachen -
Das REH, es konnte nun lachen.

Der MOND, er flüsterte leise:
Nimm an diese Liebe, sei weise.

Die Liebe zog dich aus Dickicht und Schilf,
Die Liebe Gottes war deine Hilf.

Der MOND, er flüsterte leise:
Gehe mit mir, auf deiner Reise.

Das REH, es lag im Dickicht allein;
Die Liebe, sie holte das REHLEIN ein.

Der Schleier fiel herunter,
Das Reh – Mein REH ging nicht unter.

Ich zog es aus dem Dickicht der Nacht
und habe es nach Hause gebracht.

So liegt es an MEINEM Herzen -
die Freude ist größer als Schmerzen.

Mein REH – nun atmet es ganz still
in MEINEN Armen – weil es so will.

Und wenn die Zeit ist gekommen,
Mein REH wird nicht genommen.

Denn wer sich alleine mit MIR vermählt,
hat ewige LIEBE und FREUDE gewählt.

Der MOND, er flüsterte leise:
Vorbei ist deine Reise.

Der Sturm, die Kälte, der eisige Wind -
dies ist nicht mehr für MEIN Kind.

Ich zog Mein REH mit Liebe und Macht.
Nun wohnt es bei MIR – es ist vollbracht!

Der MOND, er flüstert nicht mehr,
denn jetzt gibt es kein tobendes Meer.

Das Dickicht, es ist verdorrt.
Das Schilf ist nicht mehr am Ort.

Die Zeit, das Jahr, wo ging es hin?
Das REH, es ruft: im Himmel ich bin.

Hab vieles nicht gewollt;
hab vielem schlechten gezollt.

Doch die LIEBE zog mich heraus
und ich zog mit JESUS hinaus.

Durchs Leben mit Reue und Leid;
mit JESUS und Seinem Kleid.

So hab ich meinen Weg gefunden;
mit JESUS bin ich gesunden.

Ich war das REH, das alles verlor,
bis JESUS kam und trug mich empor -

Zum Licht, das der MOND mir schenkte.
Der MOND der Liebe mich lenkte.

Weit hoch, weit hoch zum Himmel geschwind:
Ich war das REH, das beinahe verloren ging.

Der MOND, er flüstert so lieblich -
Ich bin ein Kind Gottes, bin glücklich.

Denn ich habe mich finden lassen,
vom Hirten, ich konnte erfassen:

Die Liebe JESU, Seine Liebe allein
brachte mich, das REH, zum Vater heim.

Der MOND, nun strahlt er so helle;
Die Zeit, sie rennt so schnelle.

Denn ist der Tag bald schon vergangen;
Hat die Nacht schon lange angefangen.

Der MOND, er lächelt zufrieden:
Das REH, nicht im Dickicht blieb liegen.

Das Herz der LIEBE trug es fort -
In die ewige HEIMAT, nun ruht es dort.

Der MOND, er glüht vor Freude,
denn GOTT hält ewig die Treue.

Denn alle REHLEIN, die im Schilfe liegen,
will Gott in seiner LIEBE wiegen.

Der MOND, er wird immer scheinen,
wenn auch die Zeit ist zum weinen.

Das Dickicht, das Schilf ist immer besetzt,
denn viele REHLEIN liegen verletzt.

In Einsamkeit und Trauer,
getrennt von der liebenden Mauer.

Der MOND, erscheint schon wieder
ins dunkle Tal hernieder,

Um alle Kinder zu finden -
In LIEBE, von Liebe zu künden.

Der MOND, das Zeichen der Liebe!
Das KREUZ, bleibt Zeichen des Sieges!
Der MOND, er flüstert: Nimm das Brot -
Das Leben beginnt nur mit Gott!

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Der MOND, er flüstert am Ende:
Leg dich in meine Hände.

Ich trag dich hoch zu Meinem Sohn,
zu Deinem König, zum Gottesthron.

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Der MOND, es ist die Mutter der Liebe.
Du bist im HIMMEL, nun siehe:

Der MOND, er hat dich stets beschützt
und unsere LIEBE dich jetzt schmückt.

Nun ruhst du friedlich bei MIR.
Der MOND, er zog dich zur Tür:

In MEIN REICH der Ewigkeit!
Ins Feuer der flammenden HERRLICHKEIT!

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Der NEBEL, er legte sich nieder;
Der NEBEL, er streckte die Glieder.

Im Sumpf der Sünde er nun liegt -
die Dunkelheit hat ihn besiegt.

Der NEBEL, er legte sich nieder -
Christ sein ist ihm zu wieder.

Die Freiheit ist davon geflohen -
Die Sünde hat sie ihm gestohlen.

Der NEBEL, er legte sich nieder.
Der MOND singt immer wieder:

Komm zurück, finde nach Haus,
Damit du den Feind kehrest hinaus.

Der NEBEL, er legte sich nieder -
Nichts tun ist jedem lieber.

Dies Leben findet ein jähes End’,
denn jeder Mensch geht durch gerechte Händ’.

Der NEBEL, er steht wieder auf -
Die Gerechtigkeit nimmt ihren Lauf.

Der NEBEL, er ist nicht mehr -
CHRIST sein ist nicht mehr schwer.

Der NEBEL, er ist vergangen -
In LIEBE sind viele gefangen.

Der NEBEL, er ist verschwunden -
Jetzt wird nur noch LIEBE getrunken.

Den NEBEL ersetzt jetzt die LIEBE -
Alle Menschen leben in FRIEDEN.

Der NEBEL bricht wieder empor -
Vorbei ziehen so viele am Tor.

Der NEBEL hat ein leichtes Spiel -
Der FRIEDE in die Grube viel.

Der NEBEL bedeckt die Erde,
damit das ALTE belebet werde.

Der NEBEL bedeckt das Land -
Der FRIEDE ruht nicht in der Hand.

Der NEBEL bringt blutige Erde,
damit ALLES zertreten werde.

Der NEBEL bringt Weinen und Klagen -
Der HASS regiert das sagen.

Der NEBEL bringt Tod und Verderben -
Es werden gar viele sterben.

Der NEBEL schenkt giftige Luft -
Den TOD in der finsteren Gruft.

Der NEBEL bringt Hass und Tod -
Der Mensch lebt in großer Not.

Der NEBEL bringt falsche Lichter -
Der Mensch folgt allen Gesichtern.

Der NEBEL schickt den falschen Prophet -
Dies alles schon in der BIBEL steht.

Der NEBEL will die Liebe vernichten -
Der PROPHET wird auf nichts verzichten.

Der NEBEL weis ganz genau -
Die Menschen sind gar nicht so schlau.

Der NEBEL zieht dunkel umher -
Der Christ versteht nichts mehr.

Der NEBEL schlägt immer zu -
Die Menschen finden keine Ruh’.

Der NEBEL will zerbrechen den Glauben -
Den Menschen die Gottesliebe rauben.

Der NEBEL verkündet den König, der nicht ist -
Viele Menschen fliehen, sind nicht mehr Christ.

Der NEBEL bedeckte die Erde,
damit die nicht folgen – sterben.

Der NEBEL ist nur für kurze Zeit,
denn der wahre König – ER steht bereit.

Der NEBEL, er wird vergehen -
man wird MEIN Wort wieder verstehen.

Der NEBEL, er wird zertreten werden -
ICH hole heim alle treuen Herden.

Der NEBEL, er ist nicht mehr.
denn er fiel ins Tote Meer.

Und alle, die mit ihm gegangen,
sind für Zeit und Ewigkeit gefangen.

Der NEBEL, er ist nun tot -
es regiert das LEBENDIGE BROT

Durch die treuen, liebenden Herden -
sie sind mehr wert als Gold auf Erden.

Den NEBEL gibt es nicht mehr -
Die ENGEL ziehen mit Speer,

Um neu zu besetzen das LAND -
Wer glaubt, lebt in GOTTES HAND!

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