Morgenröte - Botschaften

263. Das einfache Herz

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20. April 2015; № 263
Jesus spricht:
Mein Kind der Liebe!
Im Westen drohen die Schmetterlinge zu ersticken.
Im Norden bügelt man die Hosen auf der falschen Seite.
Im Süden zieht man den Karren mit drei Rädern.
Im Osten trägt man den falschen Gürtel.

Im Tau des Morgenrots liegen Meine Tränen.

Am Tage durchdringen die Mücken die Kleider.
Am Mittag sitzen sie mit roten Köpfen am Tisch.
Am Abend legen sie ihre schmutzigen Kleider in die Kiste.
In der Nacht hört man nichts mehr (keine Trompeten – keine Glocken),
weil der Sog der Sünde das wenige – Gute erstickte.

Hunger und Durst quälen die Herzen:
Hunger nach Freiheit und Durst nach Gerechtigkeit.
Weh und Leid liegen bei jedem Menschen.
Friede und Freude, sie wurden vertrieben.

Lachen und weinen durchdringen die Herzen.

Gestern, als der Reiter hoch zu Ross über die Straßen ritt,
schaute man ihm nicht oder gar langweilig hinterher.
Heute ist ein Anderer auf dem Pferd und bei vielen kriecht die Angst hoch.

Gestern hat man nicht aufgeschaut,
als der Klang der Hufe die Blumen zum blühen brachte.
Heute sehnt man sich nach diesem Frieden und der Wahrheit.
Morgen wird sich der neue Reiter mit Waffen kleiden
und das Scheppern durchdringt die kalte Nacht.

Gestern haben sie sich auf der Wiese getroffen und gesungen.
Heute singen sie hinter den Bäumen
und morgen können sie nur mit wehmütigem Herzen singen.

Gestern sprach ich von der Liebe des Vaters.
Heute spreche Ich von der Liebe des Vaters.
Morgen spreche Ich von der Liebe des Vaters.

Und übermorgen können viele
diese Liebe auf Erden nicht mehr einfangen,
weil der Atem erlischt und das Neue
dem alten Atem keinen Platz mehr schenkt.

Die blühende Wiese, über die sie nicht gegangen;
dem Reiter, dem sie keinen Blick schenkten
und das Lied, das sie nicht eingefangen haben und nicht sangen:
All dies wird sich auftun
zu einem unvorstellbarem Leid in ihrer Seele.
Denn sie erkennen –
die Quelle im Himmel der Wahrheit liegt in diesem Lied
und floss einst für sie auf Erden.

Die Welt ist aus der Welt der Wahrheit getreten!

Es ist Nacht geworden am Tag.
Die Bienen summen in Traurigkeit.
Sie können keinen Honig mehr geben.
Viele Lippen verstummen.
Macht und Ohnmacht treffen sich.
Dämonische Mächte und gleichgültiges Feuer – steigt hoch im dunklen Rauch.
Nacht – Stille.

Nur ein leichtes Beben in den Herzen der Menschen –
nur ein fester Gedanke in den Herzen der Menschen –
hält die Traurigkeit der Welt gefangen – bei jenen Seelen –
die Mich in ihrem Herzen getragen haben.

Und der Reiter zieht nicht vorbei:
Er hält an und setzt die treue Seele auf den Rücken des Pferdes.
Die Bienen summen und schenken Honig.
Die Wiesen blühen.
Und lässt die Dunkelheit nicht herein.

Die Seele, die von Meinen Worten sich ernährte.
Die Seele, die von Meiner Liebe sich ernährte.
Die Seele, die von Meinem Blute sich ernährte.
Die Seele, die von Meinem Leiden sich ernährte.
Die Seele, die von Meiner Auferstehung sich ernährte.
Ist niemals leer gewesen!
Denn Ich habe sie gefüllt durch Mein Leben!
Ich habe ihre Seele gestillt.
Ich habe ihrem Leben Sinn gegeben.
So hat sich das Morgenrot im Abendrot in die treue Seele gelegt
und sie getragen durch die finstere Nacht.

(Jesus schaut jetzt voller Liebe und Freude auf die treuen Seelen.)
Das einfache, schwache Herz hat sich umgedreht,
als der Reiter durch die Straßen schritt.
Das einfache, armselige Herz hat seine Tür geöffnet,
damit die Wahrheit sein Haus – sein Herz – durchdringe.

Das treue, liebende Herz, hat für Mich geschlagen!
In Freud und in Leid.
Das Herz – die Seele.

Dieses Herz – diese Seele will Ich umarmen und liebkosen –
als Vater des Himmels!
Und es auf den göttlichen Armen nach Hause tragen.
Wo nichts sich verringert.
Wo nichts sich verdunkelt.
Wo nichts sich verliert.

Nur Licht steigt zum ewigen Licht.
Nur Liebe steigt zur ewigen Liebe.
Nur Wahrheit steigt zur ewigen Wahrheit.
Nur Freude steigt zur ewigen Freude.
Nur Friede steigt zum ewigen Frieden.
Nur Glanz in heiliger Vollendung steigt hoch zur ewigen Herrlichkeit.
Keine Füße tragen die Seele.
Keine Hände geben der Seele.
Es ist das Göttliche Licht – das trägt und gibt!

Das Göttliche Licht lässt die alte Seele verwehen
und im heiligen Glanz die neue Seele ewig leben.

Im Ort der Reinigung wird in der Seele alles gereinigt.
Es ist wie ein schmutziger Spiegel, der gereinigt wird
und am letzten Tage – in letzter Nacht –
im Ort der Reinigung zerbricht,
weil am Feuer der Liebe
aus Meinem Heiligsten Herzen –
ein neuer Spiegel –
eine neue Seele – geformt wird,
die bis in alle Ewigkeit –
im Licht bleiben wird –
in Meinem Heiligtum – in Meinem königlichen Heiligtum!

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