Morgenröte - Botschaften

216. Der kluge Verwalter

Drucken

Sonntag, 7. September 2014; № 216
Jesus spricht:
Morgen blasen die Trompeter nicht in die Trompeten,
denn gestern trug man sie heimlich weg.
Nun holt man andere herbei
und bläst hinter dem Vorhang in die verborgenen, neuen Instrumente.

Es ging das Kamel durch die Wüste.
Sand, Staub, weite Ferne lag vor seinen Augen,
aber es gelang bis zum Ende der Wüste, weil es das Wasser speicherte.
Und so konnte es noch viel weiter gehen als es gehen wollte,
denn der Speicher wurde nicht leer
durch das Kluge, das sich in der Wahrheit wiegte.

Morgen kann man keine Beeren mehr sammeln,
denn die Körbe hat man fort getragen
und die Beeren liegen auf dem Boden, von den Würmern zerfressen.

Gestern lief das Huhn blind in den Hof des Glanzes.
Morgen liegt es im Wasser der Erkenntnis und kann nicht mehr aufstehen,
denn der Glanz war umhüllt von finsterer Macht.

Wenn der Herr des Hauses auf Reisen geht,
verschließt er nicht die wertvollen Schätze
und bringt sie so in Sicherheit, damit niemand sie stehle?

Nur der Dumme bleibt dumm,
wenn er sich nicht waschen lässt im klaren Wasser.
Und der Gerechte verliert seine Schuhe,
wenn er nicht die Schnürsenkel benutzt, die ihm Halt und Sicherheit bringen.
Und der Verbohrte, dessen Herz sich an seinen „eigenen Gesetzen“ festhält?
Er wird ins heiße Wasser geworfen, damit sein gefrorenes Herz auftaut,
und er es neu schmücken kann, mit Meinen Gesetzen.

Dumm ist – wer nicht Meine Gebote liebt.
Dumm ist – wer nicht Meine Gebote lebt.
Dummheit trifft Gerechtigkeit
und die Gerechtigkeit legt die Dummheit in die Barmherzigkeit,
nach der Reinigung.
Der Gerechte sei stets auf der Hut, damit er seine Schnürsenkel fest verschließe,
denn er könnte seine Schuhe verlieren.
Der Verbohrte, Eigensinnige, Stolze wird durch seine „eigenen Gesetze“ fallen.
Sie halten nicht bis zum Ende, denn Meine Gebote stehen vor seiner Tür.

Der Kluge hält sich fest an Meinen Worten
und seine Hände ergreifen nicht die Lüge.
So nimmt die Wahrheit in seinem Leben
den größten Platz in seinem Herzen ein
und alle Stürme und alle Gefahren können den Schatz nicht zerstören.

Die Blinden haben sich selbst zu Blinden gemacht,
denn sie haben nicht die Tücher von ihren Augen gerissen.
Die Tauben haben sich selbst zu Tauben gemacht,
denn sie haben allen Schmutz durch ihre Ohren zum Herzen getragen.
Die Gleichgültigen haben ihr Leben in der Jauche versenkt,
denn sie wollen nicht in Meinem Wasser baden.
Die Lauen haben sich selbst vom Schiff geworfen,
denn sie wollten nicht weiterkommen und auch nicht stehen bleiben
im Labyrinth der Trägheit und Faulheit.
Die Kreischenden wird man nicht mehr hören
und die Leisen wird man ewig sehen.
Die Treuen werden nichts verlieren.
Die Gottlosen werden nichts gewinnen.

Der treue Bauer säte auf seinem Acker die gute Saat aus.
Die Zeit brauchte Zeit, um die gute Ernte nach Hause zu holen.
Ein anderer Bauer säte nicht auf dem Acker aus,
sondern auf der Wiese, die so schön blühte, damit es viele sehen konnten.
Doch er vergaß den Samen zu bewässern.
Wo wird die größte Ernte sein?
Und ein anderer Bauer legte seine Arbeit nieder und zog in die Stadt.
Seinen Acker gibt es nicht mehr,
denn Unkraut und Disteln haben das Feld verschlungen.

Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert!
Ich werde jeden Menschen belohnen
nach seiner Arbeit auf seinem Lebensacker.
Große Ernte – Großer Lohn.
Kleine Ernte – Kleiner Lohn.
Keine Ernte – Kein Lohn.
Viele Gnaden gehen verloren bei den meisten Menschen.
Viele Äcker bleiben leer. Viele Äcker gehen verloren.
Viele Seelen sind leer. Viele Seelen gehen verloren.

Wenn Ich nur einen Gerechten finden würde,
welcher den Acker eines Nächsten bestellt.
Wie viel könnte gewonnen werden
und wie viele würden nicht verloren gehen?!
Wenn Ich nur eine treue Seele finden würde in jedem Hause.
Wie viel würden „alle“ gewinnen?!
Ja, die Treuen würden noch mehr gewinnen
und die Verlorenen würden nicht mehr verloren sein.

Alles Gute auf Erden – vermehrt sich mehr als das Tausendfache.
Euer Lohn im Himmel – bei Mir,
wird hunderttausend Mal mehr sein, als das Tausendfache.

Kommt und bewässert die vertrockneten Felder!