Morgenröte - Botschaften

206. Die Sorgen sind groß

Drucken

26. Juli 2014; № 206
Jesus spricht:
Mein Kind!
Die Sorgen sind groß. Ich sagte es schon gestern.
Die Sorgen sind groß,
denn das Fass der Lügen ist schon längst übergelaufen.
Die Fahnen wehen nicht mehr auf Halbmast.
Die Fahnen liegen auf der vertrockneten Erde.

Und der Mast wird zerfressen.
Wenn er fällt – fällt alles!
Glaube, Hoffnung, Liebe – sie werden stürzen.
Der Mast ist der Geist des Vaters
und die Fahne – Mein Leben: gestern und heute, auf Erden und im Himmel.

Wie können Glaube, Hoffnung und Liebe stürzen,
wenn der Geist des Vaters, das Herz Gottes
und Mein liebendes Herz dieses Geschenk gab?

Der Wille des Menschen
hat die Gnadengeschenke des Himmels nicht angenommen.
Der Mensch selbst
wird den Verlust des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe ertragen müssen,
weil er die Gebote Gottes ablehnte durch sein Leben ohne Gott.
Wann wird die Zeit kommen, wo der Mensch seinen Verlust erkennt?
Jeder Mensch!
Wenn die Sonne sich verdunkelt,
weil ihr Licht und ihre Wärme sich in den Wolken verhüllt.
Wann wird der Mensch erkennen, dass die Fahne auch für ihn wehte?
Wenn Wahrheit und Licht mit gewaltigem Sturm in die Seele dringt.

Wann wird der Mensch erkennen, dass Gott, der Vater aller,
selbst den Mast der Liebe und des Geistes aufstellte?
Wann wird der Mensch erkennen,
dass sein Leben im Nacken des Todes sitzt?

Sorglos gehen sie einher,
leben ihr Leben ohne Mast und Fahne.

Sie rufen den Wind – wenn es ihnen zu heiß ist.
Sie rufen den Regen – wenn ihre Gärten trocken sind.
Sie rufen die Sonne – wenn es ihnen zu kalt ist.
Sie rufen die Nacht – wenn der Tag zu kurz war.
Sie rufen den Tag – wenn die Nacht zu lang war.
Sie rufen nach Gerechtigkeit – wenn sich Ungerechtigkeit auftürmt.

Wann rufen sie nach Mir?
(Das geöffnete Herz Jesu ist zerrissen. Blut tropft heraus.)

Wer ruft nach Mir? Wer kennt Meinen Namen?
Heute – Gestern – Morgen?

Auf den Äckern gibt es kein Getreide.
Auf den Bäumen gibt es keine Früchte.
Auf den Wiesen gibt es keine Blumen.
In den Häusern gibt es keinen Frieden.
In den Herzen gibt es keinen Glauben.
In den Seelen gibt es keine Liebe.

Die Weisen bewässern ihre Felder.
Die Toren stehen am Feldrand mit leeren Schürzen.
Die Weisen pflanzen viele Bäume.
Die Toren jagen mit Ruten den Mücken hinterher.
Die Weisen ernten gutes Getreide.
Die Toren finden den letzten Stein im Meer.
Die Weisen lassen die Fahne Gottes wehen.
Die Toren essen den Müll, der schon gärt.
Die Weisen trinken vom Kelch des Heils.
Die Toren stürzen sich in den Sumpf.
Die Weisen essen vom Brot des Lebens.
Die Toren füllen ihre Mägen mit hohlen Früchten.
Die Weisen rufen zu Mir, dem Vater.
Die Toren wälzen sich nackt im Sündenpfuhl.
Die Weisen singen Jubel und Dankeslieder.
Die Toren kreischen, es dringt nur ins Moor.
Die Weisen eilen Mir entgegen.
Die Toren rennen ins Feuer, das sie verbrennt.
Die Weisen bitten und beten für ihre Kinder.
Die Toren bedecken das Todes-Tal.
Die Weisen werden durch die Wahrheit erhoben.
Die Toren durch ihre Dunkelheit gestürzt.
Die Weisen, sie leben in Ewigkeit ihr heiliges Leben.
Die Toren verrotten und niemand sie vermisst.
Die Weisen liegen in Trauer mit freudigem Herzen.
Die Toren vergnügen sich am Feuer des Todes.
Die Weisen gewinnen das ewige Leben.
Die Toren fallen mit Gestank in den Sog.
Die Weisen werden das Verheißene erben.
Die Toren kriechen in den Ofen hinein.

Weisheit trifft Klugheit
und Klugheit trifft Besonnenheit
Besonnenheit trifft Vernunft
und Vernunft trifft Stärke.
Stärke trifft Glaube, Hoffnung, Liebe.

Torheit trifft Stroh
und Stroh trifft Feuer.
Feuer trifft Asche
und Asche trifft Leere.
Leere trifft Gerechtigkeit
und freier Wille – für immer mit Dummheit vereint.

Gold bleibt Gold. Unnütz bleibt Unnütz.

Das Verheißene bringt Leben.
Das Betrogene bleibt verschwunden.
Das Sichtbare bleibt ewig.
Das Unsichtbare liegt im Schatten.
Das geronnene Blut ist eine Mauer.
Der verlorene Atem wird im toten Meer versenkt.
Die Leiter verschwindet und doch ist sie heilig.
Der Tod bleibt ewig und doch ist er nicht mehr zu finden.

Glaube, Hoffnung und Liebe.
Wahrheit, Kraft, Freude und Frieden.
Stärke, Geduld, Besonnenheit und Weisheit.
Keuschheit, Bescheidenheit und Güte.
Treue, Freundlichkeit und Licht
bringen das Leben – ins ewige Leben!

Gewalt, Hass und Unglaube;
Lüge, Eifersucht und Gier;
Habsucht, Stolz und Lieblosigkeit;
Unkeuschheit, Mord und Gleichgültigkeit
bringen den Tod – den ewigen Tod!

Die Weisen tragen das Siegel des Glaubens.
Die Toren tragen ihren eigenen Sarg.

Es kommt der Herr in der Nacht und kein Licht wird brennen.
Nur die Lampen bei den Weisen – sie brennen.
Niemand kann sie stehlen.
Niemand kann sie forttragen.
Niemand kann sie löschen.
Denn wer sein Herz
von Meinem Herzen sich entzünden lässt,
dessen Feuer wird nicht erlöschen,
wenn er auf dem Weg bleibt, den Ich vorausging.

Die wenigen Weisen werden den Weg
zum großen Heer der ewigen Freiheit finden.
Die vielen Toren werden zu Sklaven der ewigen Nacht.

Es ist so, wie es ist.
Und es bleibt so, wie Ich es will.
Das Verheißene wird siegen
und das Vergängliche wird untergehen!

Wer will leben? Und wer will sterben?
Ich richte durch euren freien Willen
und verweise durch euren freien Willen.
Ich gebe auf Erden.
Ich gebe bei eurem Tode.
Ich gebe euch, was ihr errungen habt.
Durch Meine Gerechtigkeit werdet ihr fallen
und in Meiner Barmherzigkeit aufstehen.
Doch wer kennt den Schmerz
durch das Wasser der Gerechtigkeit gereinigt zu werden?
Und die Barmherzigkeit?
Wer will sie kennen auf Erden?
Wer wird heulen und jammern
und die Barmherzigkeit erflehen im Feuer der Reinigung?

Die Sorgen sind groß! Sie finden kein Ende!
(Jesus hat Tränen in den Augen. Sein Herz hat sich geschlossen.)

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free