Morgenröte - Botschaften

185. Der zerrissene Vorhang

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13. März 2014; № 185
Gott Vater spricht:
Ich bin das Wasser
und wer trinkt – klopft den Staub ab – vom Vorhang, der zerrissen.
Weinet!

Weine, Jerusalem,
denn Ich weinte schon gestern über dich.
Weine, Jerusalem,
denn Tod und Not überschatten Mein Land!

Mein Land, das Ich vom Tod erweckte!

Nun stirbt es ein zweites Mal. Es stirbt.

So muss Ich es neu erwecken!
Ja, Ich schenke eine neue Zeit und erwecke neu – alles, was tot
und Ich werde den Vorhang aus Meinem geöffneten Herzen,
auf die neue Erde legen und sie umfangen mit dem Geist des neuen Anfangs.
Amen. So soll es sein!

Jesus spricht:
Ich bin gekommen, um die Sünder aus dem Joch der Feindschaft
und des Untergangs zu befreien!
Ich bin, der Ich bin.
Ich bin und war und bleibe allezeit JESUS – euer Retter und euer Licht!

Mein Kreuz ist das Licht, darin die Wahrheit ruht!
Die Geschöpfe des Vaters umarme Ich, mit dem Geist aus des Himmels Höhen.
Mein Kreuz ist Erbarmen und Hoffnung!
Mein Kreuz ruht in euren Herzen und so sollt ihr leben!

Gott Vater spricht:
Aus des Himmels Höhen sandte Ich Meinen Sohn,
damit die Menschen – durch Meines Sohnes Kreuz – in alle Ewigkeit
den Tau der Herrlichkeit kosten.
Ich bin da.
Ich bin im Hauch des Geistes.
Ich bin da.
Ich bin im Herzen Meines Sohnes und in den Adern der Weisheit.
Ich bin da.

Die Glocke ertönt. Morgen.
Es ist 3:00 Uhr, die Stunde hat geschlagen.

Es ist, als würde der Vorhang zerreißen und der Himmel sich färben.

Der Vorhang fällt – auf den staubigen Boden.
Er ist so schwer: niemand kann ihn aufheben.

Des Morgens früh nähte man den Saum um.
Nun hat man ihn aufgerissen
und der Saum des Vorhangs schleifte auf der vertrockneten Erde.
Nun ist er zerrissen
und es wird keinen Weg geben ihn fortzutragen,
denn er ist zu schwer.

O, welch ein Weh in Meinem Herzen!
Kommt und tröstet Mich, -
euren Gott, Herrn und Erlöser.
Kommt und tröstet Mich!

Anmerkung: Die Kirche geht insgesamt den Weg hinauf nach Golgota. Man hat den Vorhang herunter gerissen. Der Vorhang bedeutet Schutz und Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten. Das Lösen des Saums bedeutet, dass der Vorhang, der Schutz, die Ehrfurcht Stück für Stück ausfranst, bildlich eines Stoffes ohne Saum ausfranst, wenn er am Boden schleift.

Aus dem Matthäus-Evangelium 27,31f:
31 Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.
32 Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen.
33 So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe.
34 Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken.7
35 Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.
36 Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn.
37 Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden.
38 Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links.
39 Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf
40 und riefen: Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz!
41 Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten:
42 Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.
43 Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
44 Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.
Der Tod Jesu
45 Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land.
46 Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
47 Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija.
48 Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.
49 Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft.
50 Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.
51 Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.
52 Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt.
53 Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.
54 Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!
55 Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient.
56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

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