Morgenröte - Botschaften

119. Neues Wachstum im Verborgenen

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24. Februar 2013; № 119

Mt 11,25-26: "In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmel und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen."

(Der heilige Josef trägt ein braunes Gewand und einen lila Mantel.
In seiner rechten Hand hat er einen braunen Stab.)

Der heilige Josef spricht:
Schreibe auf, mein Kind. Ich bin es, der heilige Josef.

Liebe Kinder Gottes!
Auf dieser Erde werdet ihr nie frei sein können,
wenn ihr nicht bereit seid, euer Leben zu ändern.

Die Blumen im Garten sind eine Zierde.
Doch wenn sie verwelken,
muss das Verwelkte, Vertrocknete abgeschnitten werden.
Manchmal ist es nötig, die Blumen bis zur Wurzel abzuschneiden.
Damit die Blumen neu wachsen
und in voller Blütenpracht den Garten zieren können.

(Der heilige Josef schaut bedenklich.)
Heute – in dieser Zeit – ist es aber oft notwendig,
die vertrockneten Blumen, samt den Wurzeln, aus der Erde zu ziehen.
Denn die Wurzeln vieler Blumen tragen Fäulnis.

Neu muss gesät werden – durch den Geist der Liebe!

Liebe Kinder!
Geht zur heiligen Beichte!
Damit Jesus Christus, euer Herr und Gott,
den neuen Samen in eure Herzen legen kann.
Nur so können die Blumen der Wahrheit und der Liebe wachsen.

Liebe, treue Kinder unseres Herrn Jesus Christus!
In vielen Kirchen gibt es keine heilige Beichte mehr.
Darüber ist Jesus sehr traurig.
Denn ER ist es selbst, der euch ruft zur Umkehr.
Und euch die Gnade der Lossprechung schenkt.
So sollt ihr stets regelmäßig
dieses Geschenk der Liebe bereitwillig und vollständig annehmen.

Denn der Sturm hat sich angekündigt!
Er wird das Dach der Liebe hinwegfegen.
So werden die Mauern einstürzen.

(Der heilige Josef zeigt, wie Menschen die Ziegel von den Dächern abräumen – von den Kirchendächern – und die Ziegel auf den Boden werfen. Die Mauern stürzen sofort ein, wenn das Dach weggenommen wird.)

Es wird nicht mehr möglich sein, durch dieses Haus zu gehen!
Denn man hat es zerschlagen.
So liegt es am Boden. Und keiner vermag es wieder aufzubauen.

Liebe Freunde des Herrn!
Ich bin der heilige Josef und rufe euch zu:
Geht in diese Häuser so lange ihr könnt.
Solange diese Häuser auf festem Grund stehen.

Der Wind weht von Osten!
Im Norden hört man den Hagel und Donner.
Im Westen zieht man das Kleid der Entrüstung an.
Im Süden baut man ein kleines Häuschen und trifft sich zum Fest.

Der Schrei der Eule verstummt.
Die Nacht ist keine Nacht mehr, denn ihre Stille verschlingt den Atem.
Am Morgen bindet man einen Blumenkranz und setzt ihn auf.
Am Mittag dürstet man,
denn die Sonne brennt auf den Kranz nieder und trocknet die Blumen aus.
Am Abend ist man nackt, denn man hat alles verloren.
Um Mitternacht dreht man den Hahn zu.
Das Wasser läuft in eine andere Richtung.
Man eilt herbei, um das Wasser zu stoppen.
Doch ihre Hände versagen, denn die Not ist zu groß.
Sie verlieren die Kontrolle über das überschäumende Wasser.
Selbst in ihren Stiefeln steht das Wasser, das trüb ist und nach Fäulnis riecht.
Der Gestank benetzt die Erde und vergiftet den Boden.

(Der heilige Josef schaut in die Welt. Ganz traurig.)

Wo sollen die Blumen wachsen?

(Dann erhellt sich sein Gesicht.)

Der heilige Josef spricht:
Man legt ein Beet an! Hinter dem Haus! Zum Schutze!
Sät den guten Samen hinein.
Gießt ihn mit reichlich klarem Wasser und deckt ihn ab.
Damit der Dieb in der Nacht nicht das Beet finde und es zerstören kann.

Nun kommt der Nachbar und bringt Freunde mit!
(Der heilige Josef zeigt – der Nachbar ist der Mensch, der auf Gottes Wegen geht und die Gebote Gottes beachtet.)
(Anmerkung: Blumenbeete sind Bilder für neue Gemeinschaften der Gläubigen und Treuen z.B. Gebetsgruppen, geistliche Lebensgemeinschaften usw.)

Sie legen ihre Beete bei diesem Hause an,
denn dort ist die wahre Liebe!
Die Freiheit, die vereint.
Alle gießen zusammen ihre Blumen
und aus den vielen kleinen Beeten
entsteht ein großes, blühendes Blumenbeet.

Man muss es verstecken!
Man muss es behüten, wie einen kostbaren Schatz!
Damit der Feind es nicht zertritt!

Dann kommt die Zeit,
wo die liebende Sonne, der Mond und die Sterne,
sich zur Erde neigen – in das große Blumenbeet –
in dem viele kleine Beete sich befinden.

Die Helligkeit und der Glanz legen sich wie ein Tau,
wie ein Netz auf die blühenden Blumen
und geben reichlich Himmlisches dazu!

Die Blumen stehen auf, steigen aus ihren Beeten
und verteilen sich über die ganze Erde!

Und ihre Anmut und Schönheit
lässt das Herz Gottes voller Dank überfließen!

Welch ein Schatz auf Erden!

Die Blumen, die blühten,
haben dem vertrockneten Land, der vertrockneten Erde,
das Wasser gebracht.
Und wer es nahm, hat es nie mehr hergegeben.
Denn das Wasser
floss in den Farben des Regenbogens aus den Blumen,
die in den Beeten wuchsen.

Und wo die Blumen blühten,
legte sich das Band der Liebe und des Friedens um die Herzen.

Und sie wuchsen und wuchsen!
Immer mehr Blumen blühten!
Die Erde ward reich geworden!

Lange hat es gedauert!
Denn ihre Herzen waren erkaltet.
Die Blumen ausgetrocknet.
Die Wurzel verfault.
Die Beeten leer!

Aber dort! – Seht!
Die Kleinen – Gehorsamen – Treuen – Liebenden!
Gottes Freunde!
Sie sind es gewesen!
Sie sind es!
Sie haben mit Glauben und Vertrauen ihre Beete ausgelegt, damit die Blumen wachsen.
Und so – die Erde „mit“ zum Blühen gebracht!

Das Ohr Gottes neigt sich nieder!
Immer wieder!
Gott hört euer Flehen und eure Bitten!
Und ER – gibt euch den Platz!
Damit ihr eure Beete anlegt.
ER selbst – lässt den Samen in eure Gärten fallen!

Damit ihr ihn pflegen
und immer wieder bewässern könnt,
sollt ihr das vertrocknete abschneiden.
Damit die Blumen nicht verkümmern.

Die Reinigung ist wichtig!
Sonst deckt das Böse das Gute zu,
versucht das oft wenig Gute in euch zu ersticken.
Deshalb reinigt eure Herzen!
Damit das Böse nicht einziehen kann.

Heute steht die Sonne tief,
doch sie wird noch tiefer stehen.
Man kann den Schatten der Sonne bald nicht mehr sehen.

Die Erde verdunkelt sich – sie steht schon im tiefen Dunkel.
Der Mond verliert seinen Glanz, weil man mit falschen Schuhen in die dunkle Richtung marschiert.
Die Sterne verlöschen, denn man hat das Dach der Liebe entzwei gerissen!

(Die Augen vom heiligen Josef füllen sich mit Tränen.)

Der Mond! – Die Sonne! – Die Sterne!
Sind in Traurigkeit gehüllt!
Sie leuchten nicht mehr!

Auf der Erde tragen die Menschen dunkle Ketten!
Sie schmücken ihre Herzen mit dunklem Gras.
Ihre Kleider sind durchlöchert.
Der Wind weht hindurch, der kalte Wind.
Und zerreißt immer mehr ihre Kleidung.
Doch sie merken nicht, wie nackt sie sind.

Der Mond! – Die Sonne! – Die Sterne!
Sind in Tränen gehüllt!
Sie leuchten nicht mehr!

Nur die Blumen! – Wenige!
Sie leuchten in kleinen Beeten, hinter dem Haus.
Wo man die Liebe rief.
Wo man die Türe öffnete.

Dort!
(Das Gesicht vom heiligen Josef wird jetzt strahlend, voller Freude.)

Dort!
Dort sind – Der Mond! – Die Sonne! – Die Sterne!
„In Freude gehüllt“!
Sie leuchten immer mehr!

Liebe Kinder!
Ruft mich an! Ich helfe euch gerne!
Ich bin stets bereit, euch zu führen.
Und zu tragen durch die dunkle Zeit.
Ruft mich an! In all eurer Not!

Und bittet Gott um Verzeihung – stellvertretend – für alle Verirrten – für die Feinde der Kirche Gottes!
Bittet Gott um Verzeihung! Denn SEIN Herz ist wahrhaft in Traurigkeit gehüllt!

Liebe Freunde!
Geht weiter euren Weg – mit Frieden, Wahrheit und Liebe!
Und vertraut auf Gottes unendliche Barmherzigkeit und Güte!

Ich – der heilige Josef – bin stets an eurer Seite.
Ich trage alle Gläubigen in meinem Herzen
und bitte für die Menschen, die ihr Herz verloren haben.
Ihr freies – reines – liebendes Herz!

Ich gehe mit euch, liebe Kinder, liebe Gottgeweihte,
über das Schlachtfeld!

„Mit dem Siegeszeichen des Heiligen Kreuzes!“
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Mit Maria! – Der Königin des Himmels und der Erde!
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Mit mir! – Eurem heiligen Josef!
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Bleibt in der Liebe!
Und betet! Betet! Betet!
Für die Rettung der Welt!
Für den Frieden der Welt!
Für die Einheit der Welt!
Ich danke euch!
Ich danke euch!
Ich, der heilige Josef, der das Jesuskind auf seinen Armen trug,
trage euch voller Liebe durch die stürmische Zeit!
Ich danke euch!

(Der Mantel ist jetzt nicht mehr lila, sondern strahlend weiß, wie auch sein Gewand. Alles glänzt. Der heilige Josef hat jetzt keinen Stab mehr in seiner Hand. Jesus und die Mutter Gottes sind jetzt auch hier. Sie lächeln. Das Gewand und der Mantel von Jesus sind aus Gold. Das Gewand und der Mantel von der Mutter Gottes sind rot. Alle drei segnen die Menschen auf der ganzen Erde. Aus ihren Herzen schlagen Flammen.)

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