Morgenröte - Botschaften

112. Die Geheimnisse Gottes

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Hochfest der Gottes Mutter Maria, Sonntag, 1. Januar 2013; № 112

(Die Mutter Gottes, trägt ein weißes Gewand mit goldenen, funkelnden Sternen. Ihr Mantel ist in den Farben des Regenbogens. Auf dem Haupt trägt sie eine goldene Krone.)

Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind! Tauche ein in die Geheimnisse Gottes!

Liebe Kinder!
Das Geheimnis Gottes! Es umfasst den Himmel und die Erde!
Vom Anfang,
als das Herz und der Blick der Gottheit auf die Erde sich richtete,
noch ehe sie entstand,
war es im geheimnisvollen Leben Gottes
bereits schon gewachsen.
Die Gottheit!
In der Kraft und der geheimnisvollen Gegenwart!

Auf dem Acker des Lebens,
wo immerwährendes Leben war,
weil die Dreifaltigkeit ewig,
in der Ewigkeit ist und war,
neigte sich der Wunsch des Herzens nieder
und lies eine kleine Welt entstehen. [vgl. Gen 2,4ff.]

Getrennt durch Nacht und Tag
und doch lebend durch Tag und Nacht. [vgl. Gen 1,3-5]

Auf dem Boden, den der Tag erhellte
und die Nacht, die den Schein der Dunkelheit umfasste,
wuchsen weitere Zeichen,
die einen Neuanfang bezeugten. [vgl. Gen 1,6ff., bes. Gen 1,11-12]

Am Weltenhimmel legten sich Sterne, Mond und Wolken nieder,
damit man aufschaue am Morgen
und die Augen schließe am Abend,
wenn der Tag zu Ende und die Nacht beginnt. [vgl. Gen 1,14-18]

Inmitten der Stille – schuf Gott – Schöpfer aller Dinge:
Tiere – kleine – große – so, wie es Ihm gefiel. [vgl. Gen 1,20ff.; Gen 2,19]

Bereits zwei Tage vorher, trennte sich das Land vom Meer.
Und es geschah – weil die Gottheit es so wollte. [vgl. Gen 1,9-10]

Gott wählte ein Volk,
das auf Erden leben sollte
zu Beginn des Lebens,
da Adam und Eva
sich nicht an Gottes Anweisungen hielten.

Es ging verloren das Gut, das kostbare Gut,
das Gott je schenkte!
Die Weisheit zog aus und holte heim
den verlorenen Schatz,
der verborgen im Paradiese lag.

Neu wurde ausgesät!
Damit das „neue“ Volk
nicht durch die alte Schuld verloren gehe.
Das neue Volk,
es entsprang aus der Sünde Adams und Evas.
So trägt ein jeder Mensch – jeder neugeborene Mensch –
alte Last,
die vergangene, verlorene Zeit der ersten Sünde,
die durch Ungehorsam entstand
in seinem Herzen, in seiner Seele!

Liebe Kinder!
Erkennt ihr die Liebe und die Allmacht Gottes?
ER erschuf euch!
ER erschuf Himmel und Erde!
Trennte die Erde vom Himmel.
Damit ihr, nach eurem Erdenleben, im Himmel leben
und ewiglich die Liebe Gottes schauen könnt!
„Dieses einzigartige Geheimnis der Liebe Gottes!“

Verliert nicht den Mut.
Werdet nicht müde.
Nach diesem kostbaren Geheimnis Ausschau zu halten.
Ergreift es mit Herz und Händen.
Denn euer Verstand kann dieses Geheimnis nicht erkennen,
in dem Maße, wie es die Wahrheit trägt.
Je einfacher euer Herz.
Je kindlicher euer Vertrauen.
Je größer euer Glaube.
Umso mehr schenkt euch Gott –
nach Seiner Gnade und Seinem Willen –
die Erkenntnis des Verstehens.
Dessen nur ein Hauch ist, hier auf Erden.

Gott verteilt! – Wie Er es für richtig hält.
Gott alleine! – Nur Er – gibt und nimmt.

Liebe Kinder!
Es ist mein Wunsch, die Kinder Gottes in das Himmelreich zu führen.
Es ist mein Wunsch, meine lieben Kinder,
euch durch das Erdenleben zu begleiten.
Denn ihr, die Kinder Gottes, seid auch meine Kinder!

Es freut mich sehr, wenn ihr auf dem Weg der Wahrheit seid.
Es freut mich sehr!
Und wie viel mehr freut sich Gott, euer Vater, über euch?
ER, der Himmel und Erde erschuf?!
ER, der euch erschuf?!
Wie viel mehr freut sich Gott der Allmächtige,
wenn ihr an Seine grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit glaubt?!

Liebe Kinder!
Himmel und Erde werden vergehen,
doch die Liebe Gottes – sie wird ewig bleiben. [vgl. Jes 51,6ff.]
So wie Sein Wort, das Er schenkte
durch Seinen Eingeborenen Sohn – Jesus Christus! [vgl. Mt 24,35; Mk 13,31; Lk 21,33]

Und es kam „die“ Nacht,
die Gott nicht herab lies.
Es waren Adam und Eva,
sie ließen „die“ Nacht hereinbrechen,
in ihre Herzen – durch ihren Ungehorsam. [vgl. Gen 3,6]
Und Gott der Allmächtige neigte sich nieder
und verwies sie mit dem gerechten Finger aus dem Paradiese. [vgl. Gen 3,23-24]
So ging verloren das Geschenk der Liebe Gottes!
Die Schwäche des Glaubens:
dass Gott der Allmächtige über „allem“ steht – das ging verloren.

Und in der Güte des Herrn lagen neue Wege,
die mit Hoffnung gepflastert waren.
Dass „die Menschen“, die nach Adam und Eva
aus der Liebe entsprangen, ein Licht erkennen konnten
und in ihrem Leben in Liebe und Verständnis für den Nächsten
auf dem Boden, den Gott schenkte, Frucht bringen können.

„Und der Mond füllte sich mit dem Glanz der Sterne!“
Und lies seinen Schatten auf den Boden nieder,
damit im Scheine der Strahlen, neues Leben entstehen konnte.
Die Wolken erstrahlten
und selbst bei Nacht leuchteten sie!

Und es kam die Nacht!
Die Nacht, die alles vergrub!
Allen Schein!
Alle Strahlen!
Alle Wärme!
Denn man hatte keine Zufriedenheit in seinem Herzen.
Und der Stachel des Neides bohrte sich hinein – immer tiefer.
So verdrängte man den Tag und die liebevolle, warme Nacht.
Und zog die kalte, eisig kalte, Nacht durch den Tag.
Immer tiefer fielen die Menschen. [vgl. Gen 6,5.11-12]
„Und der Boden gab keine Frucht mehr!“

Es war düster und dunkel! Der Tag und die Nacht!

Da erhob Gott den Arm Seiner Gerechtigkeit.
Und trug im Herzen Noah in das liebende, rettende Schiff.
Sieben an der Zahl hatte Gott seinem treuen Diener erlaubt,
mit auf das Boot zu nehmen. [vgl. Gen 7,1 und Gen 7,13]
Denn die sollten „leben“ und „Leben“ schenken. [vgl. Gen 7,2-3]
Durch die Kraft der Liebe!

Der Neid und die Gier,
Lieblosigkeit und Spott,
alles wurde hingewälzt
zum treuen, auserwählten Sohne.
Und er blieb standhaft und treu
und tat, was Gott ihm sagte. [vgl. Gen 6,22]

So wurde gerettet ein kleines Volk.
In der Hand des Erlösers getragen.
Damit nach der Flut
neues Leben und ein neues Volk entstehe.
Durch die Güte Gottes! [vgl. Gen 6,17-20 und Gen 8,21 - Gen 9,1]

So vergingen viele Jahre.
Der Wind zog dahin.
Die Wolken begleiteten den Wind.
Es war ein warmer Regen, der sich ergoss vom Himmel.
Und alle aßen und wurden satt.

Doch es kam die Nacht, obwohl es Tag war.
Sie setzte sich in die Herzen so vieler.
Unzufriedenheit brach aus.
Die Herzen fielen in Habsucht.
Der Tempel wurde immer mehr missbraucht.
Und so viel das Licht heraus.
Weil man es mit Lügen und Sünden ersticken wollte.

Der Wind hielt inne.
Der warme Wind, der sich um die Wolken hüllte.
Und es begann zu regnen.
Doch es war kein warmer Regen, der das Herz umschloss.
Es war ein kalter, gewaltvoller Regen.
Der so vieles zerstörte, was Gott schenkte.

Und Seine Tränen flossen vom Bächlein der Liebe
in die Herzen aller.
Doch die Tränen konnten nicht eindringen in den Grund,
weil man das Licht hinaus geworfen hatte.
Viele Herzen waren mit Ketten geziert.
Doch man war zu Stolz,
den Regen des Untergangs hinauszuwerfen.

Die Gier, die Habsucht
und die Vernichtung der Gebote Gottes [d. h. die Vernichtung der Liebe]
haben die Menschen blind gemacht.
So gingen sie ohne Licht – blind –
auf dem Weg des Verderbens bis hin zur Schlucht.

Und die Tränen der Liebe Gottes benetzten das Land!
Das ER schenkte!
Und die Menschen erkannten IHN nicht.
Weil sie IHN nicht erkennen wollten.
„Den Schöpfer aller Dinge!“

So wurde die Erde umgewälzt.
Viel Leid traf die Herzen.
Denn Gott konnte keinen Gerechten finden.
„Wer hätte IHN gebeten?“

Vor Jahren war es Noah.
Danach – wo war ein neuer Noah?
Gott suchte und suchte und fand ihn nicht.

Die Jahre vergingen, sie flohen dahin.
Gott säte in Seiner Liebe neuen Samen aus.
Damit man den Weg bereite, für JESUS – SEINEN SOHN!

Und der Samen ging auf an den Enden der Erde.
Blumen blühten, kleine und große.
Die größte Blume aber war JOHANNES!
ER ebnete den Weg für den Herrn.
Sein Leben war ein einziges Danklied an Gott,
den Schöpfer aller Dinge!

Als sie sich begegneten –
die Frucht meines Leibes und die Frucht Elisabeths –
neigte sich der Himmel und umschloss beide Herzen.
Ihre Herzen schlugen im Einklang.
Das kein Mensch je verstehen wird auf Erden.

Johannes streute Blumen der Liebe auf dem vertrockneten Wege.
Damit mein Sohn – JESUS – darüber schreite
und Seine Füße sich nicht zu sehr verletzen mögen.
Wenn die Dornen sich hinein gruben.
Seht, welch ein Geheimnis!
Seht, welch große Liebe Johannes in seinem Herzen trug.
Die geprägt war von der Liebe seiner Eltern.
So bereitete Johannes den Weg für Gottes Sohn! [vgl. Lk 1,13-17]

Und starb – für Gott!
Und lebt – für Gott!
Seht, welch ein großes Geheimnis!
Wer wird es je verstehen?
Das Geheimnis Gottes?

Die Jahre, sie fliehen dahin.
Die Erde dreht sich, so lange Gott es will!

In Seiner Allmacht und Liebe sendete Er
Seinen Eingeborenen Sohn,
damit die Menschen auf dem Weg der Liebe bleiben. [vgl. Mt 1,21-23 und Jes 7,14]
Auch, wenn die Füße bluten für die Wahrheit.

Seht, liebe Kinder!
Ihr seid Gottes Volk!
Erwählt, im warmen Regen,
             im warmen Licht der Liebe zu wandeln.

Seht, die Vögel am Himmel!
Sie fliegen umher. Sie suchen nach Nahrung.
Fliegen zur Quelle und werden satt!
So sollt ihr leben!
Ihr sollt essen und trinken, damit ihr satt werdet.
Und euer Leben meinem Sohne übergeben!

Am Ende eurer Tage wird euch Gott fragen:
Wo hast „du“ getrunken?
Wo hast „du“ gegessen?
Wann hast „du“ anderen zu trinken und zu essen gegeben?
Wie hast „du“ mit dieser Speise gelebt?

Liebe Kinder!
Der kostbarste Schatz auf Erden ist die Heilige Eucharistie!
Dort könnt ihr essen und trinken und werdet satt!
So werdet ihr fähig sein, andere zu stärken.
Und sie auf dem Weg des Heiles begleiten.

(Jetzt wird die Mutter Gottes sehr traurig.)

Viele essen und trinken ohne Herzen!
(Sie zeigt viele Menschen,
die teilnahmslos und ohne tiefen Glauben zur heiligen Messe gehen und
die heilige Kommunion empfangen. Man kann ihre Herzen nicht sehen.)

Viele essen und trinken ohne Gedanken!
(Viele Menschen haben schlechte Gedanken
und haben dadurch leere Gedanken.
Viele Menschen gehen nur zur Heiligen Messe aus Gewohnheit.
Ihr Glaube ist weniger als ein Senfkorn.)

Viele essen und trinken ohne Worte.
(Viele Herzen rufen nicht zu Gott. Weil ihr Glaube zu schwach ist.
Sie reden zu viel Schlechtes über andere.
Ihre Worte des Glaubens sind leer.)

Wie können sie satt werden ohne den wahren Glauben?
Wie können sie satt werden, wenn sie nicht mit gläubigem Herzen anwesend sind?
Wie können sie satt werden, wenn ihre Gedanken nicht frei sind?
Wie können sie satt werden, wenn ihre Zunge gespaltet ist?
Wie können sie anderen helfen?
Wenn sie selbst große Hilfe benötigen?

Werdet frei!
Durch die heilige Beichte!
Und ihr werdet satt werden!

„Esset und trinket!“
„Das ist Mein Leib! Das ist Mein Blut!“
Das sind die Worte Meines Sohnes!
Seid euch dessen bewusst!
Und handelt danach!

Empfangt meinen Sohn in ehrfurchtsvoller Weise!
Es ist Sein Leib! Und Sein Blut!
Empfang meinen Sohn in ehrfurchtsvoller Weise!

Euer treuer Diener,
mein treuer Diener, Papst Benedikt, soll euer großes Vorbild sein!
Er tut, was Gott wohlgefällt!
Er ist mit mir tief verbunden!
Und ruht im Herzen meines geliebten Sohnes Jesus!

(Jetzt weint die Mutter Gottes.)
Man versucht meinem Sohne die Glieder erneut zu zerreißen.
Man versucht den heiligen Ort
des heiligen Leibes Jesu Christi zu zerstören!

(Die Mutter Gottes weint immer mehr.
Ihre Tränen fallen auf ihre Füße.)
Als Jesus auf Erden lebte,
ging Er in die heilige Stätte und hat sie gesäubert.
Denn man hatte die Ehrfurcht verloren.
Mein Sohn weinte und klagte
und vertrieb sie aus Seinem Hause. [vgl. Mt 21,12ff; Mk 11,15ff; Lk 19,45; Joh 2,13-16]
Nur wenige treue blieben.
Sie sind bis heute geblieben!
Und bleiben für allezeit im Hause meines Sohnes!

(Die Mutter Gottes schaut alle, die Jesus folgen, liebevoll an.)
Liebe Kinder!
Ihr werdet fragen: Wohin sollen wir gehen?
Denn man versucht euch zu vertreiben!
Ihr, die ihr nach den Geboten Gottes lebt!

(Jetzt schaut sie auf alle Menschen.)
Zu euch allen aber sage ich:
„Verändert nicht die Lehre Gottes!“
(Sie zeigt Priester, Bischöfe und Kardinäle.
Sie haben Bibeln in ihren Händen, aus denen sie Seiten herausreißen.
Sie zeigt auch andere Gottgeweihte.
Viele von ihnen haben schon lange keine Bibel mehr.
Sie haben sie weggeworfen.)

(Sie schaut sehr, sehr traurig.)
Am Tage des Abends –
wo mein Sohn das letzte Abendmahl feierte,
damit man durch diese Kreuzesliebe,
Seinen Leiden und Seines Blutes gedenken würde –
hat JESUS selbst gesprochen!
Aus Seinem Munde floss die Dreifaltigkeit,
im verstehenden Maße,
dass dieses Gebet,
dieses Hochheilige Gebet,
ein immerwährendes Gebet sein soll,
in jeder heiligen Eucharistie!

Die Gottheit selbst spricht:
„Das ist Mein Leib – Das ist Mein Blut!“
Welches übertragen wurde,
auf die geweihten Hände der Gottgeweihten.
Sie alleine haben die Macht von Gott bekommen
die heilige Eucharistie zu feiern
mit den Worten meines geliebten Sohnes,
eures Herrn Jesus Christus!

Nur Priester, Bischöfe, Kardinäle und der Papst,
haben das Recht das Abendmahl zu feiern!
Als Berufene des Herrn,
als seine Apostel,
als geliebte Auserwählte!
Und ich stehe mit dem Volk unter dem Kreuz Jesu!
Versteht!
Welch ein Geheimnis Gottes!

(Die Mutter Gottes weint immer mehr.
Sie ruft bittend, flehend.
Sie schaut auf die Menschen, die ihrem Sohne folgen.)
Liebe Kinder!
Liebe treue Kinder!
Helft mir!
Man versucht das Kreuz zu zerstören!
Das Kreuz der Wahrheit!
Daran mein Sohn gehangen!
Im Schmerz der gekreuzigten Liebe!
Helft mir!
Und betet mit mir!
Helft mir!
Das Kreuz hoch zu halten!
Man will es zerstören!
Helft mir!
Kommt und lasst uns beten,
um Gott um Verzeihung zu bitten!
Kommt und lasst uns beten!
Für den Frieden in der Heiligen Mutter Kirche!

(Jetzt weint sie nicht mehr.
Ihr Mantel wird strahlend.
Er ist jetzt nicht mehr in den Farben des Regenbogens.
Der Mantel ist jetzt aus Gold, wie ihre Krone.)

Der Kampf ist noch nicht zu Ende!
Ihr seid mittendrin.
Und ich, eure Mutter Maria, stehe in eurer Mitte
und breite meinen Mantel aus,
damit euch nicht geschehe.
Kommt und lasst uns beten!
Kommt und lasst uns lieben!
Kommt und lasst uns siegen!
„Mit dem Kreuz der Liebe!“
Das aufrecht steht und die Welt erlöst!
Seht, welch ein Geheimnis!

Fürchtet euch nicht!
Gott ist so nahe!

Und es kam die Nacht –
sie war nicht grau – sie war schwarz.
Doch Er war in ihrer Mitte!!
Und sie lebten und starben nicht!
Denn der Baum des Lebens blühte!!
Nie hat er aufgehört zu blühen!!

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